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Kommission für bayerische Landesgeschichte

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Veranstaltungen

Der Historische Atlas (von Bayern) als Ideengeber und Rezipient Historischer Diskurse

Tagung

24.-26. Oktober 2019

Rothenburg o. d. Tauber, Mittelalterliches Kriminalmuseum

Historische Atlaswerke zählen zu den wichtigsten Forschungs­projekten der deutschen Landesgeschichte. Als Langzeit­unternehmen wurden sie über manch schnelllebigen Trend hinweg zu Konstanten der Forschung, denn zweifellos tradieren sie aus Gründen der angestrebten überregionalen Vergleichbar­keit grundlegende Fragestellungen und Sichtweisen über Jahrzehnte hinweg. Notwendigen Perspektivwechseln konnten sie sich im Laufe der Zeit jedoch nicht völlig verschließen. Wichtigste Aufgabe ist die Dokumentation lokaler und regionaler Befunde sowie deren Einordnung in größere Zusammenhänge. Die Ergebnisse werden im Idealfall zum Lackmustest für Thesen der allgemeinen Geschichtsforschung.  Eine Sonderstellung unter den Atlasprojekten nimmt der von der Kommission für bayerische Landesgeschichte herausgegebene Historische Atlas von Bayern ein, von dem in den vergangenen siebzig Jahren 127 Bände erschienen sind.

Im Rahmen der internationalen und interdisziplinären Tagung beleuchten siebzehn Referenten aus der Bundesrepublik und Nachbarländern zum einen den aktuellen Forschungsstand sowie den Stellenwert der jeweiligen Projekte im regionalen und nationalen Kontext, zum anderen wird die Methodik und die Leistungsfähigkeit des bayerischen Atlasunternehmens insbesondere bei Fragen der Rechts-, Verfassungs-, Verwaltungs-, Kultur- und Adelsgeschichte diskutiert.

Das detallierte Programm der Veranstaltung ist dem Flyer zu entnehmen.

Um vorherige Anmeldung bei der Kommission für bayerische Landesgeschichte wird gebeten (post(at)kbl.badw.de, Tel. 089/23031-1171/1172).

Von Oberitalien nach Schwaben - Produktionstransfer und gewerblicher Strukturwandel im 14. Jahrhundert

Vortrag von Prof. Dr. Rolf Kießling

Donnnerstag, 10. Oktober 2019, 18.00 Uhr

Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11, Plenarsaal

Die Kommission für bayerische Landesgeschichte lädt anlässlich ihrer 92. Jahressitzung zum Vortrag ein.

Das Programm der Veranstaltung ist dem Flyer zu entnehmen.

Um Anmeldung bis zum 3. Oktober 2019 wird gebeten (post(at)kbl.badw.de, Tel. 089/23031-1171/1172).

Beziehungen, Biographien, Bayerischer Rundfunk

Freitag, 10. Mai 2019

Institut für Bayerische Geschichte der LMU München, Ludwigstraße 14, 80539

Der Workshop, eine gemeinsame Veranstaltung von Kommission für bayerische Landesgeschichte und Institut für Bayerische Geschichte, geht der Frage nach, wie über biographische Forschung ein vertieftes Verständnis der Geschichte des Bayerischen Rundfunks und seiner Radio- und Fernseh­produktionen gewonnen werden kann. Berücksichtigung finden Akteure und ihre Netzwerke sowie ihre Gestaltungsmöglichkeiten in den Strukturen des BR.

Das detaillierte Programm der Tagung ist dem Flyer zu entnehmen.

Es wird um Anmeldung bis zum 8.5.2019 beim Institut für Bayerische Geschichte unter c.woellert@lmu.de gebeten.

Interdisziplinäre Tagung „Kulturerbe als kulturelle Praxis – Kulturerbe in der Beratungspraxis“

Veranstaltet von: Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat (München) und das Institut für Volkskunde der Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (München) sowie der Beratungsstelle Immaterielles Kulturerbe Bayern, in inhaltlicher Kooperation mit der Gruppe der volkskundlichen Landesstellen und außeruniversitären Institute in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde sowie dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) in Dresden.

Termin: Mittwoch 30.1.2019 bis Freitag 1.2.2019

Tagungsort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11 (Residenz), 80539 München, Sitzungssaal 1

Tagungsprogramm

Um Anmeldung wird gebeten über ike(at)volkskunde.badw.de

Buchpräsentation

13. November 2018, 18.00 Uhr

Sitzungssaal 2 der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München

Wie „dokumentiert“ man Krieg und Frieden? Zwei neue Editionen zum Dreißigjährigen Krieg und zum Westfälischen Frieden sind Anlass genug, diese Frage aufzugreifen. Die Publikationen beleuchten das Geschehen aus der Sicht Maximilians I. von Bayern.

Einerseits ist das Jahr 1631 in den Vordergrund gerückt: Mit dem Eintritt des schwedischen Königs Gustav Adolf und dessen Erfolg in der Schlacht von Breitenfeld geriet die katholische Seite in schwere Bedrängnis. Insbesondere Bayern bekam die Folgen zu spüren. Es lag offen vor dem schwedischen Feind, der mit Wucht über das Land hinweg zog. Die Diplomatie fand dafür plastische Worte. Von der Bavaria aperta sprach etwa der päpstliche Nuntius in Wien, um das in der Schwächung Bayerns liegende Risiko für Kaiser und Reich zu betonen. Maximilians neue Stärke zeigt hingegen die zweite Edition: Hier tritt der Kurfürst als Akteur bei den Friedensverhandlungen in Münster hervor, vor allem in seiner Vermittlungsrolle zwischen Habsburg und Bourbon. Die Abtretung der kaiserlichen Rechte im Elsaß an die französische Krone wurde von ihm gefördert, um damit auf dem Weg zum Gesamtfrieden voranzukommen.

Die Editionen schöpfen aus dem europäischen Quellenfundus des 17. Jahrhunderts. Paradigmatisch geben sich Vielfalt und Erkenntnisfülle von historischer Überlieferung zu erkennen. Vortrag und Rundgespräch sollen Einblicke in die Grundlagenforschung geben und zugleich auf die Bedeutung institutionalisierter Editionswissenschaft hinweisen.

Um Anmeldung bis zum 9. November 2018 wird gebeten (post(at)kbl.badw.de, Tel. 089/23031-1172).

Orte der Demokratie in Bayern

21.-22. Februar 2018

Plenarsaal der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München

Die Tagung der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften will im Rahmen des Gedenkens an die Anfänge des Freistaats vor hundert Jahren der öffentlichen Erinnerungskultur in Bayern einen Impuls geben.

Die Referenten beschäftigen sich in der ersten Sektion mit vormodernen Erinnerungsorten, an denen etwa Versammlungen von Landständen, patrizischen Ratsoligarchien, bischöflichen Beratergremien oder adeligen Territorialherrschaften stattfanden, wobei der Blick insbesondere auf Wahlprozesse und Partizipationsformen fällt.

Für das 19. und 20. Jahrhundert werden neben realen Orten der Demokratie wie dem Münchner Maximilianeum und der Harmonie in Bamberg im Sinne des Konzepts der "Lieux de mémoire" auch "Orte" im übertragenen Sinne erörtert wie etwa der Gebrauch der Symbolbegriffe "Freistaat" und "Liberalitas Bavarica".

Das detallierte Programm der Tagung ist dem Flyer zu entnehmen.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich bis 16. Februar unter 089 23031-1172 oder post@kbl.badw.de

Präsentation der Neuerscheinungen

Die Kommission für bayerische Landesgeschichte lädt herzlich ein zur Präsentation der Neuerscheinungen am Dienstag, 12.12.2017 um 19.00 Uhr in den Sitzungssaal 1, 1. Stock der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Programm:

Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Ferdinand Kramer, Vorsitzender der Kommission

Grußwort: Dr. Johannes Haslauer, Vorsitzender des Vereins „Kulturerbe Bayern e.V.”

Präsentation der Veröffentlichungen: Prof. Dr. Dieter J. Weiß, Stellv. Vorsitzender der Kommission

Im Anschluss lädt die Kommission zu einem kleinen Empfang ein.

Um Anmeldung per Telefon, Fax, oder E-Mail bis 8. Dezember 2017 wird gebeten.

Jahressitzung 2017

Die Kommission für bayerische Landesgeschichte lädt anlässlich ihrer Jahressitzung und ihrer Gründung vor 90 Jahren zu einem öffentlichen Vortrag ein am Donnerstag, 12.10.2017 um 18.00 Uhr im Plenarsaal der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Programm:

Begrüßung: Prof. Dr. Ferdinand Kramer, Vorsitzender

Grußwort: Dr. Ludwig Spaenle MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst)

Vortrag: 100 Jahre Freistaat Bayern. Versuch einer Interpretation, Prof. Dr. Hermann Rumschöttel, Generaldirektor der Staatlichen Archive Bayerns a.D.

Vorstellung der neuen Mitglieder

Anschließend Empfang mit Gratulation an Prof. Dr. Walter Ziegler zum 80. Geburtstag

Um Anmeldung per Telefon, Fax oder E-Mail bis 5. Oktober 2017 wird gebeten.