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Sebastian Schlund

„Behinderung“ überwinden? Organisierter Behindertensport in der Bundesrepublik Deutschland (1950-1990)

(Disability History 4), Frankfurt am Main/New York 2017, Campus, 411 Seiten
Rezensiert von Bernd Wedemeyer-Kolwe
In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde
Erschienen am 24.05.2018

Schon seit über einem, vielleicht sogar seit zwei Jahrzehnt(en) ist in den historischen Wissenschaften in Deutschland der Trend zu beobachten, sich mit Sportgeschichte zu befassen. Neben der ungeheuren Gegenwartspopularität des Sports (besonders des Fußballs), der zur historischen Rückschau einlädt, ist ein anderer, sicherlich gewichtigerer Grund in der Anschlussfähigkeit des Themas an etliche historische „turns“ und neue Forschungsrichtungen in der Geschichtswissenschaft zu suchen, sei es Körpergeschichte, transnationale Geschichte, Gewaltgeschichte, Rassismusforschung, Foucaultsche Sozialdisziplinierung, Gender Studies oder Disability History. Und es steht zu erwarten, dass sich bald auch die modernen Human-Animal Studies klassischen Themen der Sportgeschichte annehmen dürften; schließlich liegen der Pferdesport, der Hundesport – von Schäferhunden ganz zu schweigen – und die Jagd (resp. der „Jagdsport“) durchaus in deren Zugriffsumgebung.

In etlichen Fällen hat es sich als äußerst fruchtbar erwiesen, sporthistorische Themen und Quellen mit neuen historischen Theorien und Sichtweisen zu verknüpfen. In anderen Fällen hat man jedoch den Eindruck, hier sei das Rad neu erfunden worden; böse Zungen behaupten auch, die Allgemeingeschichte sei auf einen Trend aufgesprungen. Denn Sportgeschichte als akademisches Fach – nämlich als Teilbereich des Studienfaches Sportwissenschaft – gab es schon Jahrzehnte, bevor die Allgemeingeschichte die Sportgeschichte für sich entdeckte und als Eigengewächs ausgab. Auch in der vorliegenden sporthistorischen Dissertation des Kieler Allgemeinhistorikers Sebastian Schlund wird an diesem fatalen Mythos gestrickt: „Mittlerweile wird Sportgeschichte weniger von ‚fans with typewriters‘ geschrieben, sondern von Personen, die sich meist der Sozial- und Kulturgeschichte zurechnen“ (17), womit nicht etwa die Sporthistoriker – oder sollten das hier  tatsächlich die „fans“ sein? –, sondern die Allgemeinhistoriker gemeint sind.

Es ist jedoch gerade die, auch hier wieder ignorierte, sportwissenschaftliche Sportgeschichte, die seit den 1960er Jahren maßgeblich sporthistorische Themen erforscht. Dazu gehörten und gehören die politische Sportgeschichte – Arbeitersportgeschichte, NS-Sportgeschichte, Geschichte des DDR-Sports, Geschichte der Olympischen Spiele, Turngeschichte und Nationalismus –, die Alltagsgeschichte des Sports – Sportartengeschichte, Vereins- und Verbandsgeschichte, Biografien – oder die Körper- und Kulturgeschichte (auch der kulturellen „Außenseiter“) im Sport. Zu Letzterer zählen historisch grundierte Themen wie Fitness und Körperkultur, Intersexualität und Sport oder auch Behindertensport, eben die Körperdiskurse in Sport und Gesellschaft. Es ist hier nicht der Ort, eine Abhandlung über die Gründe der (partiellen) Ignoranz der Historiker gegenüber der sportwissenschaftlichen Sportgeschichte oder – aus alternativer Sicht – der institutionellen Zweigleisigkeit der Sportgeschichte zu schreiben, die mittlerweile in regelrechte Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten historischen und sporthistorischen Fronten eingemündet sind; sichtbar zuletzt bei der Diem-Debatte oder beim geschichtspolitischen Streit um die Bewertung der NS-Belastung im Verbandsfußball. Es gibt genügend Fachleute, die sich über derlei Distinktionsprozesse und flankierende „Meistererzählungen“ sachlich geäußert haben [1].

So hatte auch beim ehemaligen historischen Nischenthema „Geschichte des organisierten Behindertensports“ die sportwissenschaftlich orientierte Sportgeschichte schon eine ganze Reihe grundlegender alltags- und kulturhistorischer Arbeiten vorgelegt – darunter mehrere Monografien, die von dem Rezensenten verfasst wurden –, bis die Allgemeingeschichte auch hier allmählich begann, sich des Themas anzunehmen. Und es ist wohl auch in diesem Fall nicht überinterpretiert zu behaupten, dass maßgebliche Impulse für die Übernahme auch dieses Sujets aus der traditionellen Sportgeschichte kamen.

Auch der Allgemeinhistoriker Sebastian Schlund betrachtet diese Impulse – in diesem Fall die sporthistorischen Vorgängerstudien – in den einleitenden Bemerkungen seiner Dissertation zur Geschichte des organisierten Behindertensports in der BRD mit abwertender Distanz. So sei die vom Rezensenten verfasste Vorgängerstudie von 2011 zur Geschichte des organisierten Behindertensports in Deutschland (BRD und DDR)[2] „eher eine Organisationsgeschichte“ (17) (obwohl Schlund in einer Rezension bemerkenswerterweise seine eigene „Fokussierung auf die Sportorganisationen“ vorgeworfen wird [3]) denn eine „genuin geschichtswissenschaftliche Studie“ (gemeint ist offenbar eine angebliche Methodenferne): „Dies konnte auch nicht der Anspruch einer Publikation sein, die als Auftragsarbeit des Behindertensportverbandes angelegt ist.“ (18) Der so kritisierte Rezensent habe angeblich auch nur eine sehr begrenzte Quellenauswahl verwendet; seine Studie beruhe, neben wenigen Quellen aus Stadt- und Staatsarchiven, in der Hauptsache lediglich „auf der Befragung von Zeitzeugen, der Nutzung von Vereins- und Privatarchiven, sowie auf Festschriften von Vereinen und Verbänden“. Der größte Wert der Arbeit des Rezensenten liege deshalb vor allem darin, „zahlreiche Publikationen [...] in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen zu haben“ (29). Fazit: Die Vorgängerarbeit ist angeblich nur eine geschichtswissenschaftlich fragwürdige Auftragsarbeit auf der Grundlage dubioser Literatur- und Quellengruppen, die jedoch immerhin fleißig zusammengetragen wurden – wenigstens etwas, möchte der Rezensent erleichtert sagen.

Dieser insgesamt abwertenden Einschätzung – die offenbar einem blinden Abgrenzungsreflex geschuldet ist – muss jedoch strikt widersprochen werden: Erstens hat der Rezensent sich nachweislich der Theorie und Methode der Historischen Anthropologie/Kulturgeschichte nach Ute Daniels und Richard van Dülmen bedient und die damals gängige Fachliteratur verwendet (Festschriften hat Sebastian Schlund ja selbst benutzt); die Studie von 2011 wie auch die von 2010 über den niedersächsischen Behindertensport stellen damit keineswegs nichtwissenschaftliche Stoffsammlungen dar, sondern sind methodisch und inhaltlich „genuin geschichtswissenschaftliche“ Arbeiten. Zweitens hat der Rezensent nicht nur Vereins- und Privatarchive, sondern neben etlichen Stadt- und (Haupt-)Staatsarchiven vor allem Akten des Bundesarchivs Berlin (Berlin Document Center, BDC) ausgewertet, und zwar, um die umfangreiche – und für die Interpretation des Themas nicht unerhebliche – personelle NS-Vorgeschichte des späteren Behindertensports zu erforschen. Drittens ist die Methode der Zeitzeugenbefragung, die dem Rezensenten angekreidet wird, seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der historischen Forschung und zumindest als Quellenkorrektiv wissenschaftlich absolut anerkannt (Schlund wird in einer anderen Rezension im Gegenteil sogar explizit vorgeworfen, dass bei ihm „die Stimmen der Sportler selbst in den Hintergrund treten“ [4]). Und viertens sind Auftragsarbeiten, die von Privatinstitutionen und Verbänden an ausgewiesene unabhängige Historiker vergeben werden, seit Jahrzehnten wissenschaftlich völlig anerkannt – man denke nur an die zahlreichen wichtigen Auftragsarbeiten zur NS-Vergangenheit privater und politischer Institutionen –; viele der Fachspezialisten haben wichtige gesellschaftspolitische und historische Aufklärungsarbeit geleistet, und ihre Studien sind eine ausgesprochene Bereicherung für die Forschung.

Warum Sebastian Schlund mit seinem harten Urteil überhaupt eine solche abwertende Abgrenzung vornimmt, statt seine Arbeit kollegial und auf wissenschaftliche Synergie hin auszurichten, sie innerhalb der Forschungsgeschichte des Themas zu positionieren und mit dem durchaus berechtigten Hinweis zu verorten, sie biete für die Forschung weiterführende und neue innovative Aspekte, ist nicht recht nachzuvollziehen. Derartige ungerechtfertigte Verbalinjurien sind im Gegenteil überhaupt nicht nötig, denn seine Kieler Dissertation zum organisierten Behindertensport ist eine eigenständige, solide recherchierte und mit „genuin geschichtswissenschaftlichen“ Theorien unterfütterte Studie, die trotz des bereits beforschten Themas erhellende Sichtweisen in die Forschung einbringt. Deshalb hat der Autor 2017 dafür ja auch den Deutschen Studienpreis der Körber Stiftung (Richtung Geisteswissenschaften) für die „besten deutschen Nachwuchswissenschaftler aller Fachrichtungen“ erhalten; bestimmt zurecht, denn man kann davon ausgehen, dass die Qualifikation der Preisschriften von den Mitgliedern eines prominent besetzten und fachlich ausgewiesenen Kuratoriums sichergestellt wird.

Sebastian Schlund versucht mit dem bislang auf traditioneller Basis bearbeiteten Thema etwas Neues und etwas Anderes: Er verknüpft in seiner leicht fassbaren und gut lesbaren Studie zwei Theoriebezüge miteinander: Disability History und Sozialgeschichte; Disability History, indem er sich mit Zuordnungs- und Benennungsprozessen von „Behinderung“ befasst und mögliche (auch körperliche) Selbstbestimmungsprozesse sowie Binnenhierarchien in der (Sport-)Geschichte von Menschen mit Behinderungen untersucht; Sozialgeschichte (des Sports), indem er die „Wechselbeziehungen zwischen dem Teilbereich Sport und Feldern wie der Politik, der Wirtschaft oder dem Gesundheitssystem explizit integriert [und] spezifisch behindertensportliche Wandlungsprozesse mit gesamtgesellschaftlichen Veränderungen in Beziehung“ setzt (19 f.).

Im Rahmen dieser Maßgaben legt Sebastian Schlund seine Studie chronologisch an. Nach einer einführenden Betrachtung der spärlichen und sporadischen Vorläuferorganisationen und –initiativen des späteren Behindertensports zwischen 1914 und 1945, die dennoch für die Kontinuitäten, Praktiken und Ideologien des Kriegsversehrtensports nach 1945 von einiger Bedeutung waren, befasst sich der Autor dann intensiv mit den zeitlichen Abschnitten von 1945 bis 1969/1975 und 1976 bis 1990. In diesen Zeiträumen wandelt sich der zunächst als „Versehrtensport“ bezeichnete Behindertensport in erheblichem Maße, und zwar hinsichtlich seiner Finanzierung, seiner Bezüge und seiner Abhängigkeiten, seiner alters-, herkunfts- und geschlechtsspezifischen Klientel, seiner Inter- und Binnenaktion mit flankierenden, eigenen und außenstehenden Gruppen und Organisationen, seiner eigenen Hierarchien und Binnenideologien und den gesellschaftlichen Bewertungen sowie seiner wesentlichen Funktionen, zu denen – laut Schlund mehr oder weniger chronologisch – die Organisation (und Finanzierung) von therapeutischem Sport, Breiten- und Freizeitsport und später der (Hoch-)Leistungssport gehör(t)en.

Dabei erfüllte der organisierte Behindertensport nur eine eingeschränkte Integrationsleistung. Anfangs ging es lediglich um die Binnenvergesellschaftung innerhalb der Vereine und um eine Wiederherstellung der Erwerbsarbeitsfähigkeit von kriegsversehrten Männern und nicht um gesellschaftliche Integration insgesamt. Später wurde – von außen herangetragen – der Einbezug aller Menschen mit Behinderungen in den Sport sowie die (sportliche) Interaktion zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu einem der Ziele des Verbandes; was nicht ohne innere Konflikte vonstattenging, da es auch im Behindertensport eine klare Binnenhierarchie nach Ursache und Art der Behinderung sowie nach Geschlecht gab. Das eigene zugeschriebene Selbstbild und das Fremdbild, das gesellschaftspolitische Wünsche an den Verband herantrug, unterschieden sich immens voneinander. Auch die Selbstbestimmung und die Selbstorganisation des Verbandes unterschieden und wandelten sich dabei je nach den sich verändernden Binnenhierarchien, personellen Zusammensetzungen, Funktionen und politischen und sozialen Abhängigkeiten bzw. Lobbygruppen enorm. Die Überwindung von „Behinderung“ konnte und kann aufgrund der zahlreichen Funktionswechsel des Verbandes, des Sports und der Motive nicht stattfinden, da es sich um einen „immerwährenden Prozess“ (376) handele.

Trotz der Schlüssigkeit der Studie seien einige inhaltliche Fragezeichen erlaubt: So sei die Hauptmotivation der frühen Versehrtensportler nach 1945 die körperliche Therapie bzw. die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit gewesen – zumindest betonten das die Politik und wesentliche Funktionsträger. Aber in diesem Fall hätte der Anteil der Versehrtensportler an der Summe der Kriegsversehrten nach 1945 wesentlich höher sein müssen als 5 % in der BRD und 2 % in der DDR. Die wesentliche Motivation zum Versehrtensport bestand wohl eher darin, dass es in der Mehrzahl ehemalige Breiten- und Leistungssportler waren, die nach ihrer Verwundung auch weiter Sport praktizieren wollten (und sich deshalb auch organisatorisch dem Deutschen Sportbund angeschlossen haben). Erst im zweiten Schritt ging es um die Wiederherstellung der Arbeitskraft, und zwar als vorgebliches Argument, um staatlich finanziert zu werden. Ansonsten hätten die staatlichen Stellen den (Kriegs-)Versehrtensport auch gar nicht unterstützt. Diese leistungssportliche Haltung, die von etlichen Zeitzeugen – Sebastian Schlund hatte ja Zeitzeugen als Quelle ausgeklammert – ebenso deutlich betont wird, wie sie aus den Festschriften und den Wettkampfberichten der Verbandszeitschriften hervorgeht, änderte sich erst mit der Überalterung der Kriegsversehrten und der Aufnahme neuer Mitglieder in die Vereine, denen Freizeitsport wichtiger waren. Und interessanterweise ändert sich dieses Bild gerade wieder, wenn der mediale Tunnelblick auf die attraktiven technisierten und individuellen Hochleistungs(-behinderten-)sportler gerichtet ist und nicht auf den wenig spektakulären Breitensport in den Vereinen.

Ein anderer Punkt betrifft etliche von Sebastian Schlund bearbeitete Aspekte des Themas, die er im Wesentlichen aus den Quellen heraus belegt: numerische, soziale, altersbezogene und geschlechtsspezifische Mitgliederentwicklung und Zusammensetzung (99 f., 143 f.), sportliche Motivation (98 f.), Entwicklung der Vereine (103 f.), der Landesverbände (95 f.) und des Bundesverbandes (74 f.), sportliche Praxis (109, 116 f.), Öffnung des Bundesverbandes nach außen, deutsch-deutsche Sportbeziehungen (128 f.), Binnenhierarchien (143 f., 194 f.), Umbenennungsdebatten (217 f.), Einflüsse und Rolle der Kriegsopferverbände VdK und Reichsbund (74 f.) und die (NS-)Vorgeschichte des Behindertensports (43 f.). Dies alles sind jedoch Subthemen – vorwiegend zur Entwicklung zwischen den 1920er und 1960er Jahren –, mit denen sich auch schon die Forschungsliteratur intensiv befasst hat [5] und deren erneutes Aufgreifen zwar etliche erhellende Aspekte, aber in der Summe nicht immer nur unbedingt Neues bringt.

Sebastian Schlund analysiert in seiner Studie Interaktionen und Abhängigkeiten zwischen und innerhalb von Organisationen und Gruppen. Insofern wäre dies in der Tat eine – vom Autor auch so angekündigte – Sozialgeschichte. Ob dabei aber der Disability Studies-Standpunkt befriedigend auf allgemeingeschichtliche Sichtweisen übertragen werden kann, dies scheint der Autor allerdings selbst doch ein wenig zu relativieren – wenn der Rezensent es richtig verstanden hat: „Sehr wohl [bedeute der Einbezug der Disability History], Personengruppen bei der Allgemeingeschichtsschreibung stärker zu berücksichtigen, die sich vermeintlich an den Rändern der Gesellschaft bewegten. Dadurch würde sich nicht nur das Verständnis von deren subjektiver Geschichte schärfen, sondern auch der differenzierende Blick für gesamtgesellschaftliche Wandlungen. Verzögerungen, Rückschritte, unterschiedliche Geschwindigkeiten von Wandlungsprozessen müssten daher mitgedacht und für alle gesellschaftlichen Gruppen gleich gewichtet werden.“ (375) Schlund selbst relativiert letztendlich seine Interpretation der Geschichte des Behindertensports als „eine von mehreren möglichen Varianten“ (376).

[1] Vgl. dazu z. B. Christian Becker: Marginalisierung der Sportgeschichte? Eine Disziplin zwischen Entakademisierung und wachsender öffentlicher Wertschätzung. In: DeutschlandArchiv 45 (2012), H. 2, S. 343-350.
[2] Bernd Wedemeyer-Kolwe: Vom „Versehrtenturnen“ zum Deutschen Behindertensportverband (DBS). Eine Geschichte des deutschen Behindertensports. Hildesheim 2011. S. auch ders.: „Verhinderte Gesunde“? Die Geschichte des niedersächsischen Behindertensports. Hannover 2010.
[3] Vgl. die Rezension des Buches von Sebastian Schlund von Anna Derksen in http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2017-4-171 [19.12.2017].
[4] Vgl. ebd.
[5] Vgl. Wedemeyer-Kolwe 2010 (wie Anm. 2), S. 93 f., 103 f., 116 f., 130 f., 144 f., 164 f.; Wedemeyer-Kolwe 2011 (wie Anm. 2), S. 21-51, 72 f., 81 f., 118 f., 139 f., 156 f., 170 f.; vgl. auch dort 179-243 umfangreich, wenn auch einschränkend zur Geschichte des bislang nicht beforschten DDR-Behindertensports. S. dagegen Schlund: „Eine ursprünglich geplante, zwischen der BRD und der DDR vergleichende Studie musste verworfen werden, da zum Sport behinderter Menschen in der DDR zu wenige Quellen überliefert sind.“ (10)